Rezepte und Empfehlungen
Täglich eine Handvoll Goji Beeren soll man zu sich nehmen, um den Körper optimal mit Vital- und Mineralstoffen zu versorgen. Eine Handvoll ist natürlich ein recht vages Maß, deshalb gilt als Faustregel: Entscheidend ist die Hand des Essers. Ein kleines Kind braucht nur so viel, wie in seine kleine Kinderhand passt, eine mittelgroße Frau so viel, wie in ihre mittelgroße Frauenhand passt und ein ausgewachsener, großer Mann sollte auch ruhig eine große Männerhand voll Goji-Beeren täglich zu sich nehmen. Manchmal fällt das schwer, man hat nicht immer Appetit auf geknabberte Beeren; Rosinenhasser können sich oft gar nicht für Goji-Beeren begeistern, obwohl sie gern von dem Nährstoffgehalt profitieren würden. Kinder lehnen ab, was sie nicht kennen oder was zu “gemüsig” wirkt. Deshalb hier einige Tipps, wie man problemlos und unauffällig Goji-Beeren in den täglichen Speiseplan integrieren kann.


Backen mit Goji-Beeren
Ob Kekse, Kuchen, oder Muffins – Goji-Beeren gehen immer. Bereiten Sie Ihren Teig zu wie gewöhnlich und heben Sie zuletzt eine Handvoll getrockneter Goji-Beeren unter. Für Kinder oder die schon genannten Rosinenhasser empfiehlt es sich, die Goji-Beeren zu zerkleinern, entweder einmal mit einem scharfen Messer durchschneiden oder in ein geeignetes Multi-Zerkleinerungs-Gerät geben. Die Backzeit verändert sich nicht. Besonders lecker schmecken die roten Beeren in Haferflocken-Plätzchen, selbstgebackenem Brot und natürlich Muffins. Selbst die Muffins aus herkömmlichen Backmischungen erfahren so eine deutliche Aufwertung.
Mmmmmh. lecker :)
Kochen mit Goji-Beeren

Ähnlich wie beim Backen kann man Goji-Beeren auch zu vielen anderen Speisen hinzufügen. Eintöpfe bieten sich dafür sehr an, besonders Möhreneintopf. Auch nach dem dritten Aufwärmen behalten Goji-Beeren ihre Form, und die Wirkstoffe, die sich schon während des Kochens lösen, verbleiben im Gesamtgefüge. Kann sich jemand überhaupt nicht mit der Beeren-Konsistenz generell anfreunden, dann kochen sie eine Handvoll Goji-Beeren weich und pürieren sie anschließend. Goji Püree verschwindet fast spurlos in Tomatensaucen aller Art... Aber eigentlich sollten sich Goji-Beeren gar nicht erst verstecken müssen. Man kann auch einen Wettbewerb ins Leben rufen: wem fallen die meisten Möglichkeiten ein, was man mit Goji-Beeren im Essen so alles machen kann: Sie werden stauenen, welch kreative Köche Sie in Ihren Kindern haben. Ein hübsches Goji Muster mit Nutella auf dem Pfannkuchen festgeklebt macht Spaß und wird anschließend gegessen... In grünem Salat als frischer Farbtupfer, im Müsli als fruchtige Note, zerhäckselt im Kartoffelknödel, schokoliert als Leckerei für zwischendurch – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, wie gesagt, Goji-Beeren gehen immer!
Goji Gyros

Ein Pfannen-Gyros ist schnell zubereitet, ob nun aus der Tiefkühlabteilung, vom Metzger fertig vorgewürzt oder selbst mariniert. Braten Sie das Fleisch so wie gewöhnlich, geben Sie aber die Goji-Beeren nicht sofort zu, sondern erst nach der Hälfte der Garzeit, sonst werden sie zu schwarz. Einige zusätzliche Streifen Paprika oder etwas Mais dazu, ein Fladenbrot – fertig, schon lacht einen ein fröhlich-buntes Essen vom Teller an!
Multi-Kulti-Teller mit Goji-Beeren
ca. 1kg Geschnetzeltes 1 kleine Dose Erbsen und Möhren eine Handvoll Goji-Beeren ca. 150ml Sahne Sahnegeschnetzeltes ist vor allem in Österreich sehr beliebt. Die Basis bleibt immer geschnetzeltes Fleisch, die Zubereitung variiert. Sehr beliebt ist eine sahnige Marinade mit Erbsen und Möhren. Man brät das schon marinierte Fleisch kurz an (dann sieht es nicht so blass aus) und füllt es in eine Auflaufform um. Erbsen, Möhren und eine Handvoll Goji-Beeren unterheben, ab in den Backofen bei ca. 200° für 50 Minuten. Nach der Hälfte der Garzeit etwas Milch dazugeben, bis der Boden bedeckt ist, und einmal gut durchrühren. Die Sahne mit dem fertigen Geschnetzelten verrühren und nach Geschmack würzen. Wenn man zu österreichischem Geschnetzeltem mit chinesischen Goji-Beeren schwäbische Spätzle reicht und das Ganze auf einem schwedischen Teller serviert, ist das eine echte multi-kulturelle Kreation, die außerordentlich lecker schmeckt!
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